Nov 2011

Medica 2011

Rundgang über die Medica 2011: Neuigkeiten aus der Sicht der Pathologie

Die weltweit größte Medizinmesse hatte wieder ihre Tore in Düsseldorf geöffnet. Die Messe war am Donnerstag den 17. November sehr gut besucht. Das merkte man schon bei der Anreise mit dem Zug, der proppenvoll war wie eine Tokioter U-Bahn zur Rushhour.
Die meisten Besucher scheinen aus dem Ausland angereist zu sein und beschäftigen sich mit dem Handel von Medizin-Produkten. Die Zielgruppe deutsche Ärzte steht deshalb bei den Ausstellern für diagnostische Produkte in den Hallen 1-3 nicht immer so im Fokus. Viele Anbieter, die man auf Pathologenkongressen und MTA Veranstaltungen auf den Industrieausstellungen findet, sind auf der Medica erst gar nicht vertreten.

Trotzdem gelang es mir einige interessante Produkte und Ideen für die Pathologie zu entdecken.
Wir alle wissen, dass die Primärantikörper für die Immunhistochemie recht teure Anschaffungen sein können. Meist werden noch von den Instituten Konzentrate eingekauft, die vor ihrem Einsatz verdünnt werden müssen. Für gleichmäßige Färbungen sind gleichmäßige Verdünnungen entscheidend.
Eine gute Hilfe hier können
elektronische Pipetten bieten. Die Genauigkeit wird durch die angebotenen technischen Features deutlich erhöht, der Abwurf der Pipettenspitzen automatisiert, Vorprogrammierungen erlauben sogar den Abruf von Mischungsverhältnissen und auch kleine Volumina lassen sich präzise pipettieren.
Insgesamt eine enorme Erleichterung und bei den kostbaren Antikörpern und der bedeutsamen Methodik spart diese Technik Zeit und Geld. Am Stand der Firma Biohit gab es die eline-Pipette zu sehen, die auch ein Pipettieren in Luft ohne Kontakt zum Röhrchen erlaubt. Eine mir neue Firma in dem Bereich die Firma Ahn aus Nordhausen,die auch eine elektronische Pipette aus deutscher Produktion anbietet.

Am Stand der Firma Quartett gab es nicht nur ein neues Pflegeprodukt für die gestressten Hände der MTAs, sondern auch praktische farbige Silberfolien-Tüten mit verschiedenen
Puffern in Pulverform (Citrat-/ Phosphat-/ Tris-Puffer). Die Pulver-Tüten werden einfach mit 1 l Aqua dest. gemischt. Auch wieder ein guter Beitrag zur Standardisierung im Labor. Weiterhin gab es bei Quartett ein neues Streckbad für Paraffinschnitte zu sehen. Unter anderem kann es über einen USB Anschluss vom Computer aus gelesen werden und hilft damit zertifizierten Laboren bei der Qualitätskontrolle.

Einen neuen Anlauf
Formalin zu substituieren nimmt die Firma Diapath mit ihrem Produkt Greenfix auf Glyoxal Basis. In Deutschland im Vertrieb der Firmen Weinkauf und Formafix.
Die Firma Diapath kommt aus Italien und präsentierte schicke Geräte wie Einbettautomaten und Ausgießstationen mit interessanten technischen Optionen.

Die Firma Haier (kommt aus China und ist durch ihre weiße Ware in den Elektromärkten bisher bekannt) zeigte für den Laborbereich
Gefrierschränke, Temperatur-Rekorder und Sicherheitswerkbänke.

Asien wird auch in der Medizintechnik immer präsenter.

Andere große Trends für die Pathologie konnte ich auf der Medica 2011 jedoch nicht entdecken. Natürlich ist diese Einschätzung rein subjektiv und ich entschuldige mich im Voraus bei den Firmen deren Stände ich nicht entdeckt oder besucht habe. Zu keiner der oben genannten Firmen besteht von meiner Seite eine wirtschaftliche Beziehung.

Wünschen würde ich mir zum Beispiel, dass auch auf Aspekte wie den
Stromverbrauch der Laborgeräte mehr Bedeutung gelegt wird. Die Stromkosten für all die Heiz-und Kühlgeräte im Labor summieren sich zu einer erheblichen Summe. Bei Laufzeiten von 15 Jahren für manche Geräte spielen nicht nur die Anschaffungskosten eine Rolle.
Dazu findet man in den ausgelegten Prospekten meist noch wenig Informationen.

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Einkaufen im Verbund

einspargrafik


Günstiger Einkaufen im Rahmen eines Qualitätszirkels (oder ähnlicher Gruppen von Instituten)

Phase eins:  Ist-Analyse - Wer zahlt was?
 
Die Top-30-Produkte beim Jahresumsatz in jedem Institut werden ermittelt.
Pro-Patho ermittelt für jedes Institut vor Ort einen Überblick anhand von alten Rechnung über die Kosten/Ausgaben der wichtigsten eingekauften Produkte..
Diese Daten werden in einer Tabelle konsolidiert und von Pro-Patho für Sie aufbereitet und erläutert.

Phase zwei: Planung der gemeinsamen Bestellaktivitäten - Was soll günstiger eingekauft werden?

Pro-Patho stimmt mit den Instituten ab, wo sie Handlungsbedarf bei Lieferanten, Produkten oder Preisen sehen.  Hier sind besonders eventuell auftretende größere Preisunterschiede bei einzelnen Produkten von Interesse.
Häufig zahlen verschiedene Institute für dasselbe Produkt verschiedene Preise. Deshalb erfolgt

neben dem internen Benchmarking der Preise des Q-Zirkels auch ein Abgleich mit unserer Datenbank.

Folgende Aktivitäten sind denkbar: 
Alter Lieferant: Neuer niedrigerer Preis für alte Ware.
Neuer Lieferant: Niedrigerer Preis für alte Ware.
Neuer Lieferant: Niedrigerer Preis für alternatives Produkt.

Wichtiger Punkt:  Bedarfsbündelung durch gemeinsame Sammelbestellung. Durch größere Bestellvolumina lassen sich erhebliche Preisvorteile bei den Lieferanten durchsetzen. (Hierzu wird es in Kürze auch eine spezielle Internetplattform von Pro-Patho geben, die eine vereinfachte elektronische Erfassung Ihrer Bestellwünsche ermöglicht und die Bündelung vieler verschiedener Institute auch anonym darstellen wird.)

Phase drei: Verhandlungen mit den Lieferanten

Nachdem wir in Phase zwei die zu verhandelnden Produkte definiert haben, kommt es jetzt durch Pro-Patho zur Kontaktaufnahme mit den Lieferanten:
Wir (Ich) lade(n) die alten Lieferanten zu Konditionsgesprächen ein oder fordere schriftlich Verbesserungen ein.
Pro-Patho holt auch Angebote von alternativen neuen Lieferanten ein (verbessert die Verhandlungsposition).  Wenn von Ihnen gewünscht, werden Testmuster angefordert und an ein Institut für die Qualitätskontrolle ausgeliefert. Vorteil, diese Daten stehen auch den anderen Instituten zur Verfügung.

Pro-Patho schreibt Sammelbestellungen für die Lieferanten aus. Nach erfolgreichem Abschluss, erhalten Sie vom Lieferanten eine Angebotsnummer, die Sie für Ihre Bestellung nutzen können. Natürlich lassen sich auch vorab weitere Rahmenbedingungen wie Abrufauslieferungen mit den Lieferanten vereinbaren.

Phase vier: Sie genießen die Einsparungen und sind wirtschaftlich kompetitiv.

Denn jeder gesparte Euro ist ein gewonnener Euro!

Zitatesammlung: Warum gemeinsam Einkaufen?

„Verbundeinkauf: Volumenbündelungen mit externen Partnern gehören zu den potenzialträchtigsten Maßnahmen, um die Nachfragemacht gegenüber potenziellen Lieferanten zu erhöhen. Durch die unternehmensübergreifende Aggregation von Einkaufsvolumina ... können bis zu 40 % an Einsparpotenzial generiert werden.“ Aus: Gewinngarant Einkauf - Nachhaltige Kostensenkung ohne Personalabbau, C.W. Gabath

Und weiter: „ Einkaufsabsprachen z. B. räumliche/sachliche/zeitliche Aufteilung des Beschaffungsmarktes, Drosselung der Nachfrage, Absprachen über Nebenleistungen, gegenseitige Marktinformation, Bezugsbindung. Gemeinsame Institutionen z. B. mit und ohne Gründung eines gemeinsamen Unternehmens, mit und ohne Material-Abnahmeverpflichtung....
Die konkreten Vorteile sind unter anderem: günstigere Beschaffungspreise/Konditionen durch Bündelung, Nutzung des kollektiven Beschaffungs-Know-hows mehrerer Unternehmen, Produktstandardisierung, Durchsetzung von Normen, Vermeidung von Mindermengenzuschlägen... und eine Benchmarkingmöglichkeit.“ Sie sehen es gibt viele Vorteile für gemeinsames Agieren im Einkauf!

Pro-Patho plant, organisiert und führt Einkaufsgemeinschaften für Pathologische Institute (z. B. Qualitätszirkel). Gehen Sie einen Schritt weiter und bilden einen Einkaufsverbund. Bündeln Sie Ihre Nachfrage bei den Lieferanten. Erzielen Sie bessere Konditionen. Entlasten Sie Ihre Mitarbeiter und sich durch die Auslagerung von Einkaufsprozessen. Natürlich in enger Abstimmung und nach Ihren Vorgaben.
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Preis-Check: Habe ich einen guten Preis von meinem Lieferanten bekommen?

Preis-Check

Hallo MTAs, Pathologen und Einkäufer!
Kennen Sie einen guten Preis für ein Produkt? Wollen Sie wissen, ob Sie preiswert einkaufen?
Geben Sie Ihre Daten weiter:
Hier geht es zum Preisradar-Formular.
Wir teilen Ihnen mit, ob wir noch bessere Preise kennen.
Kostenlos und unverbindlich.

Danke für die Kooperation!


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Online-Marktplatz eröffnet

PATHO-MARKT: Die neue Marktplatz-/Auktions-Plattform 

Hier kaufen Pathologische Institute und Praxen, sowie verwandte Fachrichtungen preisgünstig ein.

Lieferanten können hier Ihre Kunden ansprechen und Ihre Angebote machen.


Schneller, einfacher und preiswerter! Der Online-Marktplatz für die Pathologie!



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www.patho-markt.de

Ihre Optionen sind:

  • Auktionen (Höchstes Gebot gewinnt)
  • Rückwärtsauktionen/Ausschreibungen (Niedrigstes Gebot gewinnt)
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Einführungsangebot: Kostenlose Einstellung von Angeboten!

In der Zeit vom 01.11-30.11.2011 entfällt die Einstellgebühr von 5,95 €.


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